Bericht Gemeinderatssitzung vom 25.07.2016 TOP 5 – 7

Bei der Vergabe von Aufträgen für die Schulsanierung (TOP 5 der Tagesordnung) ging es u.a. um die Fugenfarbe. Da die Klinkersteine nicht einheitlich gefärbt sind, entschied man sich für eine etwas dunklere Farbe, da sonst die Fuge die Farbschattierungen der Steine überdeckt. Bei Sanierungsarbeiten stößt man auch auf nicht Dinge, die so nicht geplant waren. So auch bei der Schule. Es ist kein Geheimnis, dass ich kein Freund von Nachträgen bin. Bei Sanierungen stellt sich dann die Frage: Wie genau untersucht man das zu sanierende Objekt, was natürlich auch mit Kosten verbunden ist. Ich tendiere hier mehr zu einer genauen Voruntersuchung, auch wenn dies höhere Kosten im Vorfeld bedeutet. Meiner Meiung nach ist dies besser, als später immer wieder nachzufinanzieren. Beim konkreten Projekt Schulsanierung sind wir trotz dieser Nachträge nach wie vor im geplanten Kostenrahmen, was die Sache etwas entschärft. Fairerweise muss auch erwähnt werden, dass es auch eine Position für Unvorhergesehens bei den kalkulierten Kosten gibt.

Schon mehrfach wurde der Anlauf genommen, jetzt wird es in Angriff genommen: Sanierung der Burgstaffel. Hierzu muss man wissen, dass unterhalb der Staffel ein V-förmiger Kanal für Regenwasser liegt. Füllt sich dieser bei starkem Regen, so baut sich dort Druck auf der, da nach oben offen, zu einer Verschiebung der Tritte führen kann. Deshalb wird ein Teil der Kosten auch der Kanalisation zugeschlagen, die wiederum in die Berechung der Schmutzwassergebühr eingeht. In diesem Zusammenhang regte Herr Joachim Dürr an, auch die Fortführung des Fussweges in das Wohngebiet Hundsberg zu prüfen und evtl. Schäden zu beheben. Darüberhinaus soll erreicht werden, dass auch während der Sanierung ein Fussweg vom Hundsberg zur Ortsmitte besteht. Der Weg durch die Burg führt z.T. über Flächen, die im Privatbesitz sind. Damit ist es zwingend erforderlich, für diese Zeit im Vorfeld evtl. Haftungsfragen zu klären.

Bei der Beauftragung eines Landschaftsarchitekten für die Umgestaltung des Friedhofes zur Bereitstellung eines Urnengrabfeldes bekam Frau Dupper, Bad Friedrichshall, den Zuschlag. Warten wir es mal ab, wie sich die Dinge entwickeln. Die beiden Kirchengemeinden formulierten bereits gemeinsam ihre Vorstellungen und teilten diese auch dem Gemeinderat mit. Mir ist wichtig, dass im Zuge dieser Maßnahme ein, nennen wir es mal kommunikatives Eck, entsteht. Es sollte die Möglichkeit geschaffen werden, dass sich die Friedhofsbesucher noch zu einem Gespräch zusammen setzen können. Hierbei muss man sich anschauen können, also vis-à-vis, deshalb keine Bank. Außerdem muss es beschattet sein, so dass die Mitbürgerinnen und Mitbürger, die im Sommer die Gräber gießen, sich noch auf einen Plausch zusammen setzen können.

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