Hate Speech und Fake News

Am Donnerstag, 16.4.2019, war auf Einladung der BIT e.V. Herr Stephan Ruhmannseder vom Demokratiezentrum Baden-Württemberg, einem von der Jungendstiftung Baden-Württemberg getragenen Projekt, in der Gaststätte Mühlau zu Gast und referierte dort zum Thema „Hate Speech“.

Neben einführender Begriffsklärungen zu „Hate speech“, der Einordnung in den (straf)rechtlichen Rahmen und der Darstellung des Zusammenhangs mit sog. „Fake News“ stellte Herr Ruhmannseder den Anwesenden anhand etlicher Beispiele aus der Praxis die Strategien derjenigen dar, die das meist anonyme Kommunikationsmittel Internet verwenden, um Personen gezielt herabzuwürdigen.

Als mögliche Gegenmaßnahmen empfahl der Referent, sich nicht allein gegen die Meinungswindmühlen zu stellen und dadurch selbst zur Zielscheibe zu werden, sondern verwies etwa auf das Angebot der Meldestelle respect. Hier können sich Internetnutzerinnen und -nutzer melden, die im Netz auf Hasskommentare stoßen und sich nicht damit abfinden möchten.

Auch empfahl Herr Ruhmannseder, sich hinreichend über online verbreitete „Fakten“ zu informieren (etwa über den Faktenfinder der Tagesschau oder die Möglichkeiten der Google-Bildersuche) und die Hintergründe zu prüfen. Auch wenn dies für den einzelnen Nutzer nicht immer einfach sei, müsse zumindest bedacht werden, dass es im Netz – neben dem Phänomen der Informations- oder Filterblase – eben auch schlicht falsche oder verfälschte Informationen geben könne.

Im Anschluss an seinen kurzweiligen Vortrag stand Herr Ruhmannseder noch ausführlich für Fragen und Gespräche rund um sein Vortragsthema zur Verfügung.



Prof. Dr. Stefan Holzner

 

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