Bericht Gemeinderatssitzung vom 22. Januar 2018

TOP 1: Drei Gegenstimmen (bei 11 Anwesenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, nein, es war kein närrischer Elferrat, der da tagte), wer hätte das gedacht. Aber die Argumente gegen eine Hoferneuerung des Neuen Schlosses waren auch nicht von der Hand zu weisen. Mit insgesamt 347.973,08 Euro fällt die Kostenberechnung zwar im Vergleich zur ersten Vorstellungen günstiger aus. Trotzdem ist es ein schöner Batzen Geld. Zumal die Mauer entlang der Zufahrt derzeit statisch untersucht wird und wir aktuell nicht wissen, welcher Betrag da noch auf uns zu kommt. Ich habe übrigens für diese Baumaßnahme gestimmt. Aber meiner Zustimmung lag die folgende Überlegung zu Grunde. Um das Gebäude herum sind nicht aufschiebbare Arbeiten notwendig. Die Laternen am Gebäude und auch die Beleuchtung sollten auch auf jeden Fall instand gesetzt werden. Ein Teil der Aufgaben müssen zeitnah also getätigt werden. Die Hoferneuerung selbst wird aus dem Landessanierungsprogramm gefördert. Was der beschlossene Sanierungsumfang netto für den Gemeindehaushalt letztendlich bedeutet, also nach Abzug der notwendigen Arbeiten und nach Abzug der Fördermittel, kann derzeit nicht genau beziffert werden. Aber wenn wir jetzt nicht diese Maßnahme durchführen, sehe ich die Gefahr, dass in den nächsten 15 Jahren nichts passieren wird. Trotzdem sind für mich die Argumente der Gegner durchaus nachvollziehbar. Positiv zu vermerken ist auch, dass sich Herr Gaa an den Planungen beteiligte, um ein historisch korrektes Gesamtbild nach der Sanierung zu erhalten. Vielen Dank dafür. Das Landesdenkmalamt hat, wie dann nicht anders zu erwarten, dem Entwurf bereits zugestimmt.

Der TOP 2, Annahme von Spenden, wurde einstimmig erledigt.

TOP 3: Die evangelische Kirchengemeinde trat an die bürgerliche Gemeinde mit der Bitte heran, die Umbaumaßnahmen am evangelischen Gemeindehaus zu unterstützen. Das Gremium stimmte einstimmig zu, dieses Vorhaben mit 10.000.- Euro aus dem Gemeindehaushalt zu fördern. Der Betrag orientiert sich selbstverständlich daran, was beide Kirchengemeinde in der Vergangenheit von der bürgerlichen Gemeinde für ihre jeweiligen Baumaßnahmen erhielten.

TOP 4: Frau Dupper, Landschaftsarchitektin, und derzeit mit der Friedhofsgestaltung beauftragt, stellte zu die ausgewählten Materialien und Schriften für die Urnenwände, Urrnenreihengräber und Tafeln für die alternativen Bestattungsformen vor. Der Gemeinderat beschloss für die Urnenwände eine einheitliche Farbgebung (Bronze) und Schrift. bei den Urnenreihengräber kann zwischen zwei verschiedenen Bearbeitungsvarianten von Muschelkalk und zwei Schriftfarben gewählt werden. Bei den alternativen Bestattungsformen wiederum wurde eine einheitlichen Farbe und Schrift festgelegt.

TOP 5: Dem Antrag für die Anschaffung eines neuen Bauhoffahrzeuges wurde einstimmig zugestimmt, zumal  sich gegenüber dem Beschluss vom 24. Juli 2017 sich am Preis und Ausstattung nichts geändert hat. Nur, wie bereits erwähnt, der ursprüngliche Lieferant gewählte Lieferant aus vertragsrechtlichen Gründen nicht in Lage ist, das Fahrzeug in der gewünschten Ausführung zu beschaffen.

Bericht Gemeinderatssitzung vom 22. Januar 2018

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