Tagesordnung Gemeinderatssitzung am 30. November 2020

Am Montag, den 30. November 2020, 18:00 Uhr findet im Kulturtreff der Schlossberghalle, In den Hofwiesen 21 die nächste öffentliche Gemeinderatssitzung statt. Folgende Punkte stehen auf der Tagesordnung:

  1. Schlossbergschule Talheim
    • Medienentwicklungsplan
    • Beauftragung der Vergabe von mobilen Endgeräten
  2. Schlossbergschule Talheim
    • Innenräumliche Umgestaltung und Sanierung des Schulhauptgebäudes
    • Genehmigung der Mehrkosten Elektroarbeiten
    • Genehmigung eines Nachtrages Elektroarbeiten
  3. Schlossbergschule Talheim
    • Auftragsvergabe Unterhaltungsreinigung
  4. Gemeindewald Talheim
    • Vorberatung Haushalt 2021
    • Forstbetriebsplan 2021
  5. Wohnbauentwicklung Bahnhofstraße
    • Begleitung Vergabeverfahren für die Auswahl eines Projektentwicklers/Bauträgers
    • Auftragsvergabe
  6. Landessanierungsprogramm, Talheim Ortsmitte III
    • Verlängerung der Frist zur Durchführung der Sanierung nach § 142 Abs.3 Baugesetzbuch (BauGB)
  7. Elternbeiträge in den Kindertageseinrichtungen und für die außerschulische Betreuung an der Schlossbergschule Talheim
    • Erlass der Gebühren für die Monate April, Mai und Juni 2020
  8. Verschiedenes – Bekanntgaben

Die vollständigen Sitzungsunterlagen finden Sie ab Dienstag, 24. November 2020 auf der Homepage der Gemeinde Talheim. Sie können sich dann umfassend über einen der o.g. Tagesordnungspunkte informieren. Die Unterlagen entsprechen denen, die auch die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte zur Sitzung erhalten.

Zu TOP 1: Natürlich ist es nicht damit getan, dass die Gemeinde Talheim als Schulträger die notwendigen technischen Voraussetzung schafft. Das ist nur ein notwendiger Baustein. Wie sich das Kollegium der Schlossbergschule die Arbeit mit diesen neuen Möglichkeiten vorstellt, können Sie dem Medienentwicklungsplan der Schlossbergschule entnehmen. Sie finden ihn in der Anlagen zu TOP 3 bei den Sitzungsvorlagen der Gemeinderatssitzung vom 20. Juli 2020. Dieser ist auch Voraussetzung dafür, dass die entsprechenden Fördermittel vom Land und vom Bund abgerufen werden können. Ich bin hier optimistisch, dass unsere Schülerinnen und Schüler dadurch gezielt an die Möglichkeiten, die die neue Technik bietet, fachkundig herangeführt werden.

Zu TOP 4: Es ist ein Trauerspiel, was sich gerade in unseren Wäldern abspielt. Davon ist natürlich auch der Gemeindewald nicht ausgenommen. Ulmensterben und Eschentriebsterben setzten den Wäldern zu. Dazu kommen noch zu trockene Sommer, die mancher Buche in unserem Wald zum Verhängis wurde. Auch für Nadelbäume sind die trockenen und heißen Sommer Gift. Sie schwächen diese und machen sie anfälliger für den Schädlingsbefall. Besonders der Verlust unserer Eschen schmerzte, machten diese doch einen nicht unerheblichen Teil unseres Laubbaumbestandes aus. Die Antwort auf diese Herausforderungen lautet Mischwald. Da der Gemeindewald nicht als Wirtschaftsfaktor gesehen wurde und wird, sondern als Naherholungsgebiet, sind die Auswirkungen auf den Gemeindehaushalt nicht der entscheidente Punkt. Aber der Erhalt unseres Gemeindewaldes und die Förderung von Baumarten, die mit den trockenen und heißen Sommer besser zurecht kommen, kostet auch ein paar Euro. Nadelbäume wie Fichte und Kiefer werden in unserer Region in absehbarer Zeit ganz verschwinden und werden deshalb auch nicht mehr angepflanzt. Einzig der Douglasie werden Chancen eingeräumt, als Nadelbaum in unserer Region dauerhaft zu überleben.

Zu TOP 5: Nein, es werden keine Plattenbauten nach DDR – Vorbild im Bereich der Bahnhofstraße errichtet (kam mir schon zu Ohren), sondern es wird eine andere Idee verfolgt. Nachdem die baurechtlichen Voraussetzungen geschaffen sind, werden verschiedene Projektentwickler und/oder Bauträger gebeten, ihre Vorschläge für die Bebauung vorzustellen. Diese Verfahren soll dann von fachkundiger Stelle begleitet werden. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass attraktiver und bezahlbarer Wohnraum an dieser Stelle geschaffen wird. Nicht jeder träumt vom Einfamilienhaus mit Garten, nicht auf jede Lebenssituation ist das Einfamilienhaus im Grünen die richtige Antwort. Häuser sollten für Menschen und ihre Bedürfnisse gebaut werden. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Wohnlage für Singles, für kinderlose Paare oder aber für Paare, deren Kinder bereits ausgezogen sind, durchaus attraktiv sein kann. Die kurzen, ebenen Wege zu wichtigen Infrastruktureinrichtungen (Edeka, Rathaus, MVZ, Apotheke, …) sind sicherlich ein gewichtiges Argument für manche Personengruppen.

Lutz Krauss

Tagesordnung Gemeinderatssitzung am 30. November 2020

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