Bericht Gemeinderatssitzung 13. März 2017

Der Tagesordnungspunkt 1 war schnell erledigt: Niemand wollte etwas fragen. Zum Punkt 2, Vorstellung der Vorentwurfsplanungen für das Baugebiet Graben / Vorderer Tiefer Graben stellten die beiden verbliebenen Büros (Planungsbüro Planung und Umwelt, lngenieurbüro für Vermessung und Planung) ihre überarbeiteten Entwürfe vor. Sie finden sie auf der Homepage der Gemeinde Talheim beim Tagesordnungspunkt 2, Anlage 1-4. Ich gehe davon aus, dass hauptsächlich Einfamilienhäuser entstehen werde. Möglicherweise das eine oder andere Doppelhaus. Vielleicht werden auch an der Fleiner Straße einige Reihenhäuser gebaut werden können. Die Anzahl der Bauplätze wird ca. 45 betragen, vielleicht ein paar mehr oder weniger.

Bei der Umgestaltung des Gemeindefriedhofs (Punkt 3 der Tagesordnung) folgte das Gremium ohne Änderung dem Vorschlag der Dupper Landschaftsarchitekten, Bad Friedrichshall, die auch mit den weiteren Schritten beauftragt wurde. Die Unterlagen finden Sie auch hier auf der Homepage der Gemeinde, TOP3, Anlage 1-2. Zwei Anmerkungen vom meiner Seite zur Umgestaltung: Bei den Urnenbestattungen hinter dem Kriegerdenkmal solte man durch entsprechende Bepflanzung o.ä. eine gewisse Privatsphäre herstellen. Dies war auch der Wunsch der beiden Kirchengemeinden. Am Eingangsbereich würde ich es begrüßen, wenn eine Sitzmöglichkeit (in U-Form oder als Dreiviertelkreis o.ä.) geschaffen wird, die zum Verweilen und zur Kommunikation einlädt. Ein Gespräch mit mehr als zwei Personen auf einer Bank ist nicht so ideal.

Die alljährliche Ehrung der Blutspender bei einer Gemeinderatssitzung ist sicherlich der richtige Rahmen, um diesen Bürgerinnen und Bürger zu zeigen, dass dies sehr wohl Anerkennung und Beachtung findet.

Die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED wird derzeit mit einem Förderprogramm unterstützt. Die Investitionskosten, siehe Anlage zum TOP 5, betragen ca. 415.000 € (Teil 1 der Umrüstung). Im Haushalt sind aber derzeit dafür nur 200.000 € vorgesehen. Trotzdem hat der Gemeinderat beschlossen, diese Maßnahme umzusetzen. Selbst wenn die fehlenden 215.000 € fremdfinanziert, d.h. durch einen Kredit, werden müssen, lohnt es sich durch die Einsparung an Stromkosten. Natürlich ist es grundsätzlich besser, als Kommune schuldenfrei zu sein. Aber möglicherweise auf die Förderung (25% der Investitionskosten) und darüber hinaus noch auf das Einsparpotential beim Stromverbrauch noch einige Zeit zu verzichten, steht halt auf der anderen Seite der Medaille. Ganz abgesehen von der CO2 Einsparung. Auch sind die bei uns in Talheim zu 84% verwendeten Quecksilberdampfleuchtmittel zwischenzeitlich verboten. Natürlich muss deshalb nicht der Bestand ausgetauscht werden. Aber früher oder später wird man dafür keine Ersatzteile mehr erhalten. Jedenfalls wurde beschlossen, hier eine Ausschreibung in die Wege zu leiten, um die Umrüstung auf LED voran zu bringen.

Beim Tagesordnungspunkt 6 stand zur Diskussion, ob die Gemeinde Talheim ihr Vorkaufsrecht ausübt, damit in der Brunnengasse ein Wendehammer gebaut werden kann. Das Vorkaufsrecht steht der Gemeinde deshalb zu, weil die Brunnengasse sich im Bereich des Bebauungsplans Sonnenstraße / Hetzelgasse befindet. Auch hier stimmte das Gremium zu. Diese zusätzlichen Ausgaben (Grundstückserwerb, Bau des Wendehammers) sind nach meinem Kenntnisstand nicht im Haushalt vorgesehen. Insofern teile ich die Bedenken, bzgl. des Haushalts 2017. Vielleicht sollte man sich nach der Sommerpause mit der aktuellen Haushaltssituation auf einer Gemeinderatssitzung beschäftigen.

Die weiteren Punkte der Tagesordnung wurden ohne große Diskussion einstimmig beschlossen.

Bericht Gemeinderatssitzung 13. März 2017

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